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Feuerspucker und Indianer

Lausitzer Rundschau vom 25.06.2008

Kinderfest in Pretschen lud zum Spielen, Lernen und Toben ein

Zu den Indianern will Nico unbedingt noch. Zuvor aber schaut der Fünfjährige den Feuerspuckern zu. Der Verein Lausitzer Zeitreisen sorgt mit Ritterschaukämpfen und Kettensprengershow für Aufregung beim zweiten Kinderfest der Gemeinde Märkische Heide in Pretschen, das ganz auf den Nachwuchs zugeschnitten war und Hunderte Kinder begeisterte. 

Einer der Feuerspucker bläst eine riesige, brennende Kugel aus dem Mund. Ein Raunen geht durchs Publikum. Kurz zuvor haben zwei Ritter mit brennenden Schwertern gekämpft – nur zur Schau natürlich. „Macht aber verdammt Eindruck“, sagt Erik. „Die sehen toll aus in ihren Rüstungen“, staunt der Sechsjährige. „Unser Ziel war es, ein Fest auf die Beine zu stellen, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen“, sagt Bürgermeister Dieter Freihoff (SPD). Hunderte Mädchen und Jungen kamen dazu auf den Hof der Landgut Pretschen GmbH. Indianerdorf oder mittelalterlicher Marktplatz? „Beides natürlich“, sagt Erik, „dass lass’ ich mir doch nicht entgehen.“ Zuerst folgt er den Rittern, um eines der historischen Gewerke zu erlernen.

In der Nachbarschaft haben Indianer ihr Dorf aufgebaut. Die Rothäute auf Zeit sind angehende Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule für Sozialwesen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) aus Lübbenau. „Das Indianerdorf ist Teil unserer Ausbildung“, erklärt Andrea Otto. „Wir haben die Requisiten selbst gefertigt, das Dorf geplant, ein Konzept entworfen. Dafür hatten wir nur vier Wochen Vorbereitungszeit – das ist nicht viel.“ Die 45-Jährige ist der Häuptling der zwölf Indianer. Sie wohnt in Pretschen und arbeitet in der Kindereinrichtung des Ortes. „Da weiß ich natürlich, was Kinder mögen“, sagt sie. „Indianerspiele gehören auf jeden Fall dazu.“ Nico ist inzwischen im Indianerdorf eingetroffen. Er will Pfeil und Bogen schnitzen, die Jagdwaffe danach ausprobieren. „Vielleicht“, sagt der Knirps, „baue ich mir auch noch ein Tomahawk.“

Die zwölf angehenden Erzieherinnen und Erzieher haben mit dem Kinderansturm gut zu tun. „Super, dass unsere Idee so gut angenommen wird“, sagt Andrea Otto. „Wir haben das in der Fachschule Gelernte in das Projekt reingepackt.“ Die Kreativität und Fantasie der Kinder wurden angeregt, ihr Bewegungsdrang gefördert, ihr Wissensdurst über die Welt der «Rothäute» gestillt. Mehr als 100 Mädchen und Jungen nutzen das Angebot. Das Indianerdorf ist damit ein Volltreffer für die Awo-Fachschüler. Mit ihrer Projektidee haben sie sich nach eigener Aussage ein zehnwöchiges Praktikum erspart. „Dafür mussten wir eine Aufgabenplanung schreiben und müssen das Projekt später noch auswerten“, erklärt Andreas Otto. „Zudem haben sich vier Lehrer unserer Schule das Indianerdorf vor Ort angeschaut.“

Gut besucht ist auch der Hofladen der Landgut Pretschen GmbH. Dort setzt Sascha Philipp auf Ursprünglichkeit. „Unsere Zielgruppe sind die Erwachsenen“, sagt der Geschäftsführer. „Ihren Wünschen wollen wir mit Biospezialitäten aus dem Spreewald gerecht werden.“ Viele Besucher des Kinderfestes waren von weither angereist, um Spannendes zu erleben: Musik und Mitmachlieder, Flachsstrecke und -vesper der Trachtengruppe „Nowa Niwa“ aus Neu Zauche, eine Märchenerzählerin im Heu, Bastelstraße, Barfußpfad und vieles mehr. Wer wollte, konnte bei Tikkerfahrten die Pretschener Spree erkunden.
 
Zum Thema Ort wird ausgeschrieben
Beide Kinderfeste der Gemeinde haben bisher im selben Ortsteil stattgefunden. „Wir hatten die Ausrichtung ausgeschrieben“, sagt Bürgermeister Dieter Freihoff. „Vielleicht bewirbt sich ja im nächsten Jahr ein anderer Ort. Pretschen hat die Messlatte allerdings ziemlich hoch gelegt.“ Zum Fest wurde außerdem eine Tombola angeboten. „Der Erlös fließt in die weitere Sanierung der Reit- und Turnhalle in Pretschen“, erklärt Ilka Paulick, Tourismusfachfrau in der Märkischen Heide. 

von Andreas Staindl



Links:

º Text & Bild: Lausitzer Rundschau


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Zwei mutige Zuschauer assistieren den Feuerspuckern. Das zweite Kinderfest der Gemeinde Märkische Heide lockte Hunderte Kinder nach Pretschen.

Foto: Andreas Staindl





 
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